Forderungen

Die geltenden Bauzonen von S-chanf bis Maloja dürfen nicht vergrössert oder ohne eingehende Abklärungen intensiver genutzt werden, als es das heute geltende Recht vorsieht.

Der Zweitwohnungsbau muss stufenweise eingeschränkt werden, bis der Landschaft der absolute Vorrang eingeräumt wird.

Das Oberengadin muss umfassender als bisher in das Inventar der Landschaften von nationaler Bedeutung aufgenommen werden.

Die Talstrasse darf nicht zu einer Nationalstrasse «aufgewertet» werden. Die dann geltenden Normen, wie zum Beispiel Strassenbreiten, würden zu einem massiven Ausbau der Hauptverkehrsader und stark erhöhtem Schwerverkehrsaufkommen führen.

Es sind Lösungen zu erarbeiten, um den starken Immissionen, verursacht durch den Privatverkehr während der Hochsaison, entgegenzuwirken.

Hotelzonen sollen auch in Gemeinden, die noch keine haben, ernsthaft geprüft werden.